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Stellenwert der "Forschung" an der Fakultät

Notwendigkeit der "Forschung" an der Hochschule

Mensa mit Wandbemalung und blühendem Zweig im Vordergrund
Der Campus im Frühling 2006

Forschung ist notwendiger Bestandteil einer Hochschule, die Theorie und Praxis aufeinander zu beziehen hat und praxisbezogen, wissenschaftlich orientiert, ausbildet. Zwar verfügen die Professoren an den Fachhochschulen neben einem wissenschaftlichen Studium und neben besonderen wissenschaftlichen Leistungen zusätzlich über mindestens fünf Jahre einschlägige Praxiserfahrungen. Doch ist offensichtlich, dass das Wissen einen dynamischen Charakter hat und sich Wissensgrenzen ständig verschieben.

Wenn darüber hinaus, wie in der Informatik zu beobachten, sich die technologischen und ökonomischen Randbedingungen sehr schnell ändern, müssen sich die für den Wissenstransfer Verantwortlichen im Interesse einer aktuellen Lehre permanent Kenntnisse über den Stand der Entwicklung aneignen.

Der Prozess der Aneignung von Wissen des aktuellen Wissenstandes hat nun immer den Effekt, dass über ihn hinaus weitergedacht wird und werden muss, neue Fragestellungen aufkommen, neue Antworten gesucht werden, schon um zu prüfen, ob das Wissen trägt. Diesen Prozess kann man Forschung nennen und deshalb gilt, wie eingangs erwähnt, dass ohne Forschung auch Hochschulen nur suboptimal ausbilden können.

Es scheint notwendig, an diese längst bekannten Bedingungen des "Wissenschaffens" zu erinnern, wird doch vielfach Forschung lediglich mit Grundlagenforschung in Verbindung gebracht. Forschung ist weit mehr: sie ist substantiell für alle am Wissenschafts- und Ausbildungsprozess Involvierten.

Oft wird von politischen Entscheidungsträgern vermutet, dass eine Differenzierung zwischen einer "Forschungselite" und Umsetzungshandwerkern (praktisch Ausgebildeten) möglich wäre. In die zweite Kategorie werden mitunter die Fachhochschulen eingruppiert und dementsprechend auch finanziell und personell ausgestattet. Zwar werden Ausbildungsleistungen von Fachhochschulen und deren Absolventen in der Öffentlichkeit gelobt und anerkannt, die notwendigen Voraussetzungen für eine angemessene Qualität von Ausbildung, eben Forschung, aber nicht bedacht.

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Grenzen der Forschungsmöglichkeiten an der Fakultät Informatik

Forschung, das heißt hier insbesondere das Erarbeiten und Reflektieren des jeweiligen, fortschrittlichsten Wissenstandes eines Fachgebietes und das Überschreiten einer Wissensgrenze durch eigene Lösungsvorschläge kann nur dadurch betrieben werden, dass Zeit für den Forschenden oder das Forschungsteam zur Verfügung steht.

Bei den meisten Forschungsvorhaben ist eine stete Beschäftigung mit den Details des Forschungsgegenstandes notwendig. Ohne arbeitsteiliges Vorgehen, ohne Mithilfe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kann eine derartige Kontinuität von Forschungsbemühungen nicht gewährleistet werden.

Sowohl die Lehrverpflichtungen der Professoren als auch die vielen anderweitigen Aufgaben der wenigen Assistentinnen und Assistenten erlauben Forschung an der Fachhochschule nur in sehr eingeschränktem Ausmaß, u.a. im Rahmen eines forschendes Lernens zusammen mit den Studierenden. Dagegen sind die apparativen Ressourcen durchaus vorhanden. Ohne Verbesserung der personellen Situation bleibt die Forschung an Fachhochschulen unterentwickelt mit allen negativen Konsequenzen für die Vermittlung aktuellen Wissens.

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Wahrgenommene Forschungsmöglichkeiten

Professoren vom Bildschirm
Der LinuxLab-Day im Dez 2005

Die Studiengänge der Fakultät Informatik versuchen im Rahmen ihrer Möglichkeiten, Forschungsdefizite auszugleichen. Insbesondere wird durch "forschendes Lernen" in Projektgruppen und Teams in Zusammenarbeit mit den Studierenden neuen Fragestellungen nachgegangen und Lösungsansätze gesucht.

Auch die Bearbeitung innovativer Themen durch wissenschaftliche Abschlussarbeiten tragen zu weiterführenden Lösungen bei. Nebenberufliche Projekte von Lehrenden, insbesondere mit der Wirtschaft, nehmen neue Fragestellungen der Praxis auf und führen ebenfalls zu neuen Ansätzen und neuen Sichtweisen.

In spezifischen Bereichen sind besondere Ergebnisse erreicht worden. So erzielte bereits der Vorgänger dieser Homepage der Studiengänge Wirtschaftsinformatik den 2. Preis eines Landeswettbewerbes mit 160 Teilnehmern. Leider konnte eine Weiterentwicklung unter neuen Fragestellungen nur eingeschränkt vorangetrieben werden (siehe oben: "Grenzen ....").

So hat MHP (Mieschke Hofmann u. Partner) sich für die Vergabe eines MHP-Hochschulpreises an Studierende der Studiengänge Wirtschaftsinformatik der Hochschule Reutlingen entschieden, weil u. a. die Projekte forschenden Lernens eine innovative Basis erfolgreicher Zusammenarbeit bilden.

Nicht zuletzt bemühen sich Mitglieder der Studiengänge, über Sonderforschungsprogramme auch in Kooperation mit Partnern, Gelder für Hard- und Software einzuwerben.

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Bereiche in denen geforscht wird

Die knappen Ressourcen zwingen zu einer Konzentration auf wenige Bereiche. Letztlich sind es Spezialbereiche der Lehrenden, in denen zusammen mit den Studierenden geforscht wird. So werden heute folgende Themen bearbeitet (Stand April 2003).

Intelligent Business
Führungsinformationssysteme: Intelligent Business, Balanced Scorecard Systeme, DataMining, Wissensmanagement

Kommerzielle Standardsysteme
Anforderungen Internationale Konzernrechnungslegung und des Controlling, die Neustrukturierung von Geschäftsprozessen im Dienstleistungssektor, integrierte Kommunikation für Unternehmen und Unternehmenspartnerschaften

eBusiness, Geschäftskommunikation
Kommerzielle Intra- und Internetsysteme zur Kommunikation zwischen Geschäftspartnern

Multimedia im kommerziellen Umfeld
Multimediale Präsentation und Kommunikation: Ergonomie und Gestaltung von Internetsystemen, Gestaltung von Hypermediasystemen, Virtuelle Welten

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Ergebnisse von Projekten des "forschenden Lernens" einsehen

frontaler Blick auf die Studenten in der Vorlesung
Lernveranstaltung mit anschließender Präsentation der Einzelergebnisse

Eine Liste von Themen und Kurzbeschreibungen exemplarischer Projekte und Einzelstudien des forschenden Lernens, bietet unsere Datenbank mit Arbeiten des forschenden Lernens. Von dort kann auf Kurzerläuterung verzweigt werden. Sofern die Ergebnisse als aktive Software-Systeme auf einem unserer Präsentationsserver angeboten werden, kann direkt zu den ablauffähigen Systemen verzweigt werden. Falls Passworte benötigt werden, sind diese angegeben.

Leider ist nicht immer gewährleistet, dass die Präsentationsserver vorführbereit sind, da diese Geräte teilweise auch für die Entwicklung in Anspruch genommen werden. Bitte versuchen Sie in diesen Fällen zu einem späteren Zeitpunkt nochmals, das gewünschte Beispielsystem aufzurufen oder informieren Sie uns per E-Mail, welche Systeme Sie gerne sehen würden.

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Zugang Community und Corperate-Design-Portal

Diese Funktionen sind noch nicht integriert. Benutzen Sie zum Login bitte diese Links auf die alte Oberfläche der Fakultät Informatik:

Login Community
Corperate-Design-Portal

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Letzte Änderung: 30.06.2008 - Verantwortlich: