Studienziele und Kompetenzprofil
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Ziele einzelner Module
Fachliche Kompetenzen (Bachelor/Master)
Soziale Kompetenzen (Bachelor/Master)
Ziele des beantragten Studiengangs insgesamt
Wirtschaftsinformatik befasst sich mit der Konzeption, der Gestaltung, dem Aufbau und der Anwendung von computerunterstützten Informations- und Kommunikationssystemen in Industrie, Dienstleistungsbereichen und verwaltenden Organisationen. Eine wesentliche Begründung für die Einführung der Wirtschaftsinformatik als Studienrichtung ist der hohe Bedarf an entsprechender interdisziplinärer Kompetenz in der Wirtschaft, verbunden mit attraktiven Beschäftigungsmöglichkeiten für die Absolventen im nationalen und internationalen Bereich.

Das Reutlinger Modell der Wirtschaftsinformatik betont insbesondere die Integration innovativer Informatiktechnologien mit aktuellen betriebswirtschaftlichen Konzepten. Dies schlägt sich konsequent in der Integration der beiden Themenschwerpunkte Betriebswirtschaft und Informatik in allen Veranstaltungen nieder, sei es durch entsprechende Übungen und Beispiele, oder auch durch Zusammenführung von Vorlesungen in gemeinsamen Workshops gegen Ende des Semesters. Insbesondere wird auch in umfangreichen Projektarbeiten der integrative Charakter dieser Themen den Studierenden vermittelt. Damit unterscheidet sich das Reutlingen Modell deutlich von anderen Vorgehensweisen, die Betriebswirtschaft an der betriebswirtschaftlichen Fakultät und Informatik in der entsprechenden Fakultät lehren und die Integrationsleistung an die Studierenden delegieren.
Es wird deutlich, dass die Wirtschaftsinformatik viele Wissensgebiete berührt. Deshalb ist ein interdisziplinäres Arbeiten zwischen der Betriebswirtschaftslehre und der Informatik, aber auch den Kommunikationswissenschaften erforderlich.
Wirtschaftsinformatik in unserem Sinne bedient sich des Grundlagenwissens dieser Fachgebiete, um das ökonomische Handeln mit neuen Methoden der Informatik zu unterstützen. Dabei müssen arbeitswissenschaftliche, psychologische und gesellschaftliche Aspekte berücksichtigt werden.
Erst das Zusammenwirken dieser Wissensgebiete ermöglicht die Gestaltung von effizienten Organisationen und macht Entscheidungsprobleme transparent. Außerdem wird eine sachgerechte und erfolgreiche Kommunikation im Betrieb, aber auch mit Kunden und anderen externen Stellen erleichtert oder erst möglich gemacht. Dass dies in der Einführung der Studiengänge Wirtschaftsinformatik umgesetzt wurde, ist eine logische Konsequenz, die durch die hohe Nachfrage ihre Bestätigung findet.
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